Fitnessarmbänder – Top 3 im Überblick!

Modernes Tracking ist schon seit Längerem auch in der Fitnesswelt angekommen. Das Problem ist nämlich, dass Sie so nur sehr schwer sich selbst kontrollieren können sowie Ihren Fortschritt. Diese Ungewissheit kann auch schnell zu zweifeln führen, ob das Training überhaupt etwas bringt. Die perfekte Lösung für mehr Gewissheit bietet daher ein Fitnessarmband. So halten Sie stets durch die Kontrolle Ihre eigene Motivation am Sport auf höchstem Level.

Weiterhin fragen Sie sich sicherlich aber auch noch Dinge wie: Worauf soll ich beim Kauf achten? – und: Welches Fitnessarmband ist das Richtige für mich? Die passenden Antworten erhalten Sie auch hier auf dieser Seite.

Garmin vivoactiv

  • Kompatibilität: Windows, Android, Apple
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Fitbit Armband

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Fitnessarmbänder – Das Wichtigste in Kürze!

Welchen Zweck haben Fitnessarmbänder?

Fitnessarmbänder kombinieren die Funktionen einer Pulsuhr mit den Funktionen einer Smartwatch und sollen zu mehr Sport und körperlicher Aktivität bewegen. Durch Fitnessarmbänder können Sie sich also ganz einfach selbst motivieren.

Wenn ich Fitnessarmbänder kaufe, was sollte ich unbedingt beachten?

Wenn Sie Fitnessarmbänder kaufen, ist der wichtigste Punkt, dass das Armband bzw. der Aktivitätstracker mit dem Smartphone kompatibel ist. Nur so können Sie alle Funktionen der Fitnessbänder voll und ganz ausnutzen!

Gibt es verschiedene Fitnessarmbänder – Kategorien?

Fitnessarmbänder gibt es im Grunde genommen in zwei unterteilten Kategorien: Fitnessarmbänder mit Display und Fitnessarmbänder ohne Display. Während Fitnessarmbänder mit Display meist einfacher zu bedienen sind, haben andere Fitnessarmbänder den Vorteil, dass sie kleiner und unauffälliger sind.

Worauf ist beim Kauf von Fitnessarmbändern zu achten?

Das Armband selbst

Die Armbänder an sich dienen eigentlich nur zur Befestigung von Aktivitätstracker, Fitnesstracker, Herzfrequenzmessung, Schrittzähler, Aktivitätssensor & Co. Jedoch entscheidet das Armband meist über die Brauchbarkeit von einem Smartband bzw. Fitnessarmband.

Eigentlich ist das Armband oder die Befestigung des Schrittzählers nur ein Detail. Aber beim täglichen Einsatz des Activity Trackers kann es über Brauchbarkeit oder Unbrauchbarkeit des Gerätes entscheiden. Dabei ist der Zusammenhang doch eigentlich ganz einfach: Mit einem Fitnessarmband wollen Sie sich zu mehr Bewegung motivieren beziehungsweise Bewegungsdaten protokollieren. Bewegungen haben immer mit Erschütterungen zu tun. Nach den Gesetzen der Physik wird durch Erschütterungen Energie auf Gegenstände ausgeübt.

Das heißt ganz einfach, dass Sie vor einem Kauf sorgfältig prüfen sollten, ob die Befestigungsmöglichkeiten Ihres ins Auge gefassten Trackers den bei Ihnen auftretenden Energieeinwirkungen standhalten können. Für einen alltäglichen Einsatz, während dem nur Schritte beim Gehen gezählt werden sollen,

kann ein Fitness Tracker in Form eines schicken Armreifs ohne Verschluss ausreichen. Wird das Activity Band aber auch mit zum Sport genommen oder bei Outdoor Aktivitäten eingesetzt, ist ein sicherer Verschluss unverzichtbar, um das Gerät vor Verlust zu schützen.

Alternativ sollte es zumindest die Möglichkeit aufweisen, ein sogenanntes Bitbelt anzubringen. Das sind kleine Sicherheitsringe, die als zuverlässige Zusatzverschlüsse genutzt werden. Eine weitere Alternative stellen Activity Tracker dar, die vom Armband gelöst und mit einem Gürtelclip ausgestattet werden können. Am Sportdress lassen sich die Clips in der Regel nicht gut befestigen. Aber beispielsweise während einer Bergtour bietet sich die Möglichkeit, den Tracker nach innen gewendet an die Jackentasche zu klemmen und dabei mit der vorhandenen Knopf- oder Klettlasche zusätzlich zu sichern.

Die Schutzklasse

Unter der Schutzklasse versteht man den Grad der Wasserfestigkeit.

Fitness Armbänder, die nur einen Spritzwasserschutzaufweisen, halten leichtem bis mittlerem Regenfall stand. Das heißt, sie eignen sich als City-Tracker und können im Alltag oder beim Joggen eine gute Figur machen. Zum Duschen oder im Schwimmbad müssen sie jedoch abgelegt werden. Sie können diese Geräte also nicht 24 Stunden ununterbrochen tragen. Auch für den Outdoor-Bereich sollten Sie eher ein Fitnessarmband wählen, das eine bessere Wasserfestigkeit aufweist. Die Schutzklasse IP67 steht hier für einen maximal 30minütigen Aufenthalt im flachen Wassern. Mit der Schutzklasse IP58 können Sie das Fitness Armband auch längerfristig in flachen Gewässern tragen. Soll die faszinierende Unterwasserwelt in tieferen Regionen erforscht werden, kann auf Activity Tracker zurückgegriffen werden, die bis zu 100 Meter wasserdicht sind.

Funktionsumfang und Einsatzzwecke

Mit der Wahl des Armbandes beziehungsweise der Befestigungsmöglichkeit sowie der Schutzklasse haben Sie bereits eine Vorentscheidung zu den geplanten Einsatzzwecken getroffen. Dazu angepasst muss freilich auch der Funktionsumfang sein.

Ihre wesentliche Entscheidung vor dem Kauf betrifft die Anzahl der Sensoren:

  • Der Bewegungssensor oder Schrittzähler ist Standard. Manche jedoch erfassen bei der Mustererkennung nur die Anzahl der Schritte und sind damit vornehmlich auf das Gehen ausgelegt. Bei anderen Activity Trackern wird zwischen den Mustern “Gehen”, “Laufen” und anderem beim Schrittprotokoll unterschieden, woraus sich differenzierte Energiewerte ergeben. Sie sind auch für sportliche Anwendungen geeignet.
  • Gerade für den Einsatz im Gebirge aber auch zur besseren Bewertung des Energieverbrauchs ist natürlich zudem ein Höhenmesser interessant.
  • Zur Kontrolle und Eistellung Ihres Trainings können einige Fitness Tracker mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung kombiniert werden oder sind selber schon mit so einem Pulsmesser ausgestattet.

Wenn Sie Ihren Schrittzähler auch zur Motivation verwenden wollen, sollte er über ein Vibrationsakku verfügen. So kann er Sie auf eine bewegungsarme Phase aufmerksam machen. Außerdem kann die Vibration obendrein als Weckalarmgenutzt werden. Zu beachten ist auch, dass einige sehr wenige Fitness Armbänder keine Möglichkeit haben, Schlafphasenaufzuzeichnen.

Bei dem weiteren Funktionsumfang wie der Eingabemöglichkeit persönlicher Daten, der Umrechnung in Kalorienverbrauch oder der Eingabe umfangreicher Bewegungsprofile brauchen Sie lediglich zu entscheiden, ob dies über das Fitness Armband selber vorgenommen werden soll oder über eine App auf Ihrem Smartphone.

Das Display

Dabei gilt selbstverständlich: Je mehr Funktionen vom Activity Tracker übernommen und dargestellt werden sollen, desto besser und größer muss das Display sein. Zu bedenken ist aber, dass damit zwar Bedienkomfort gewonnen wird, die Akkulaufzeit sich aber deutlich vermindert.

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Verfügbare Apps

Natürlich ist es toll, wenn die App, die genau auf die Eigenschaften Ihres Fitnessarmbandes zugeschnitten ist, mit den Möglichkeiten und Zusatzfunktionen ausgestattet ist, die Sie wünschen. Sie haben hier übrigens oft die Möglichkeit beispielsweise im Google Play Store oder im Apple App Storedie entsprechenden Apps kostenlos zumindest in einer eingeschränkten Version herunterzuladen. So können Sie sich schon vor dem Kauf eines Activity Trackers mit den Merkmalen der dazu gehörenden App vertraut machen.
Aber auch, wenn die Haus-App nicht alle Ihre Erwartungen erfüllt, das entsprechende Fitness Armband aber Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie oft dennoch zugreifen. Die meisten Tracker geben ihre Daten nämlich auch bereitwillig an andere Apps weiter. Hier braucht es allerdings etwas Mühe, um herauszufinden, mit welchen Apps das gewünschte Gerät kompatibel ist.

Activity Tracker und Smart Phone Betriebssystem

Kompatibilität spielt freilich auch in Hinsicht auf das Smartphone, welches Sie verwenden, eine Rolle. Die meisten Fitnessarmbänder sind mit Android Apps ebenso kombinierbar wie mit iOS Apps. Bei einigen wenigen kommt nur Android beziehungsweise nur iOS in Frage. Wiederum bei einer kleinen Anzahl an Activity Trackern besteht die Möglichkeit, eine passende App auf dem Windows Phone zu installieren. Für den Datenaustausch mit dem PC oder Mac sollte eine Kommunikation über USB vorgesehen sein.

Wie funktionieren Fitnessarmbänder?

Bewegungssensor bzw. Schrittzähler

Trainingscomputer, wie Sie sie im Fitness-Armband-Vergleich finden, sind eine Weiterentwicklung klassischer Schrittzähler. Entsprechend verfügt ein Schrittzähler Armband um Bewegungssensoren, mit deren Hilfe Beschleunigung und Veränderung der Lage gemessen werden. Mithilfe komplizierter Algorithmen werden dabei hauptsächlich die Anzahl der Schritte sowie die Frequenz erfasst. Die Genauigkeit dieser Zahlen ist abhängig vom verwendeten Algorithmus. Dieser soll erkennen, ob die Bewegung während des Laufens oder Gehens erfolgte oder bloß beim Tippen auf der Computertastatur.

Auch zwischen Laufen und Gehen soll das beste Fitness-Armband unterscheiden können. Dementsprechend variieren jedoch die angezeigten Ergebnisse von Fitness-Armband zu Fitness-Armband zum Teil sehr stark. Handelt es sich um ein GPS-Armband oder ist der Trainingscomputer mit einem GPS-fähigen Smartphone gekoppelt, können zudem recht genaue Informationen zum Streckenverlauf abgerufen werden, ähnlich wie bei GPS-Uhren. Über Funktionen, wie ein Höhenmesser, mit dem auch die Steigung der gelaufenen Strecke ermittelt werden kann, verfügt ein GPS-Armband jedoch meist nicht. Eine Ausnahme bildet hierbei das LG Lifeband Touch. Daneben verfügen fast alle Fitness-Tracker im Fitness-Armband-Vergleich über typische Sportfunktionen wie Timer oder Stoppuhr.

Smartphone koppeln

Über eine Bluetooth-Verbindung können Sie das Fitnessarmband mit Ihrem Smartphone koppeln. Dadurch erhalten Sie zum einen die Möglichkeit, auf die aufgezeichneten Daten Ihres Fitness-Tracker Armbands zugreifen zu können. Zum anderen lassen sich mit den speziellen Apps der Hersteller und Marken daraus weitere Informationen errechnen, wie z.B. die zurückgelegte Distanz oder der geschätzte Kalorienverbrauch. Dabei lässt sich meist auch die Art der Aktivität für einen bestimmten Zeitabschnitt festlegen, so dass Sie noch genauere Informationen über Ihre sportlichen Erfolge erhalten. Bei der Einrichtung der Apps werden Sie zunächst immer aufgefordert, Werte zu Ihrer Körpergröße, Gewicht und Geschlecht anzugeben. Auf dieser Basis lassen sich dann Tagesziele oder konkrete Workout-Pläne erstellen.

Tipp: Beachten Sie, dass Bluetooth-Verbindungen den Akku sowohl vom Smartphone als auch von Ihrem Handy Armband belasten können.

Über Bluetooth wird eine Verbindung zwischen Ihrem Smartband und Ihrem Smartphone hergestellt, wie hier beim Fitbit Flex.

Einige Apps erlauben Ihnen auch, Ihr Ess- und Trinkverhalten zu protokollieren und geben Ihnen sinnvolle Hinweise zu Ihrer Ernährung. Beim Jawbone-UP-Armband 24geht das besonders einfach: Hier können Sie einfach den Barcode der Lebensmittel scannen, die Sie gegessen haben und die entsprechende Menge festlegen.

Ein Teil der Fitness Armbänder kann auch an den PC angeschlossen werden, z.B. über USB wie beim Nike+ FuelBand SE. Eine Kopplung mit dem Smartphone ist somit nicht zwingend erforderlich. Allerdings ist der Funktionsumfang hier oftmals beschränkt und im Gegensatz zu der Verbindung über Bluetooth werden die Daten nicht ständig synchronisiert. Insgesamt hat sich im Fitness-Armband-Vergleich gezeigt, dass sowohl Funktionsumfang als auch Bedienbarkeit der Apps sehr unterschiedlich ausfallen und damit teilweise ganz verschiedene Zielgruppen angesprochen werden.

 

Tabelle: Welches Betriebssystem ist mit welcher App kompatibel

Bildschirmfoto 2017-04-16 um 15.05.15

Produkt Punkt 1 Punkt 2
Produkt 1 Ja Nein
Produkt 2
  • Wasserfest
  • Elektrisch leitfähig
  • Elektrisch leitfähig

Schlafüberwachung

Neben der Bewegung beim Sport verfügen die meisten Fitnessarmbänder aus dem Fitnessarmband-Vergleich auch über einen extra Nacht-Modus. Wird dieser eingeschaltet, erfasst das Armband Ihre Bewegung im Schlaf und ermittelt dabei die Dauer und Art Ihrer Schlafphasen. Bewegungsmuster lassen zumindest grobe Schlüsse über die Qualität Ihres Schlafes zu. Gerade im Zusammenspiel mit den Werten des Tagesverlaufs ergeben sich daraus nützliche Informationen zur Verbesserung Ihres Schlafverhaltens. Für die Schlafaufzeichnung muss bei den meisten Fitnessarmbändern der Nacht-Modus manuell eingeschaltet werden, wenn man zu Bett geht.

Das Fitness-Armband vor Verlust schützen

Fast alle Fitness-Armbänder im Fitness-Armband-Vergleich haben das Problem, dass sie nicht immer zuverlässig halten. Um Abhilfe zu schaffen gibt es spezielle Gummiringe, die zusätzlich über den Verschluss gezogen werden können und diesen sichern. Garmin bietet dafür ein eigenes kostenloses Produkt an, den Vivokeeper. Für alle anderen Fitness-Armbänder eignen sich sogenannte Bitbelts, mit denen man die Bänder auch farbig personalisieren kann. Ausnahme ist das LG Lifeband, da dieses über keinen Verschluss verfügt.

Daneben besteht unter anderem beim Sony Smartband SWR10 die Möglichkeit, einen bestimmten Zeitraum festzulegen, in dem das Gerät dann generell selbständig vom Tag- in den Nacht-Modus schaltet. Das passiert, sobald das Aktivitätsarmband über längere Zeit keine Bewegungen mehr feststellt. Genauso automatisch wechselt das Gerät nach dem Aufstehen zurück in den Tag-Modus, wenn sich der Träger wieder stärker bewegt. Diese automatische Erkennung von Schlaf- und Wachzeiten muss in der Regel in der zugehörigen App eingerichtet werden – bei Sony über die Smart Connect App. Beim Fitness-Armband Flex von Fitbit kann man außerdem den Schlafzeitraum korrigieren, wenn dieser z.B. nach einer unruhigen Nacht falsch erfasst wurde.

Eine Ausnahmeerscheinung bezüglich der Schlafüberwachung, ist das Polar Loop. Der Hersteller lässt die Schlafzeit vom Trainingscomputer vollständig automatisch erkennen. So wertet das Gerät die längste zusammenhängende Ruhephase als Schlaf. Problematisch ist dabei der sensible Sensor, so dass es vorkommen kann, dass Schlafphasen mit hoher Aktivität die Schlafaufzeichnung verfrüht beenden.

Bei den meisten Activity-Trackern mit Schlafüberwachung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, mittels eines intelligenten Weckers den Schlaf besonders sanft zu beenden. Die Geräte beginnen dann in einer leichten Schlafphase vor dem eigentlichen festgelegten Weckzeitpunkt zu vibrieren, so dass Sie sich beim Aufstehen ausgeruhter und wacher fühlen als nach dem herkömmlichen Weckerklingeln. Ihr normaler Wecker wird damit also überflüssig.

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Fitnessarmbänder – Bekannte Hersteller und Produkte

Nike+ FuelBand SE

Nike ist ein US-Amerikanischer Sportartikelhersteller, der 1964 in Beaverton, Oregon, gegründet wurde. Vor allem durch die spätere Zusammenarbeit mit dem Basketballspieler Michael Jordan wurde Nike zum weltweit führenden Hersteller von Sportartikeln – eine Position, die das Unternehmen bis heute hält. Unter dem Namen Nike+ bietet der Sportartikelhersteller Activity-Tracker und Apps für Smartphones an, welche bei der Überwachung der sportlichen Aktivität helfen sollen. Diese gibt es sowohl für iOS von Apple als auch für das Betriebssystem Android.

Das FuelBand SE (SE steht für „Second Edition“) zeichnet sich besonders durch seine farbig aufleuchtenden Motivationsbotschaften aus, mit deren Hilfe das Fitnessarmband über den Status der gesetzten Ziele informiert. Blinkende Lichter an der Seite zeigen an, wie weit man vom Erreichen des Tagesziels entfernt ist. Nike vergibt als einziger Hersteller für Aktivität eine eigene Punktzahl, die sogenannten Fuel-Points. Dabei handelt es sich letztendlich um nichts anderes als die Anzahl der verbrauchten Kalorien multipliziert mit dem Faktor 3,5. Die Fuel-Einheit soll vorrangig wohl dazu dienen, den Träger des FuelBandes zu mehr Aktivität zu motivieren, erfüllt sonst aber keinen tieferen Sinn und Zweck. Über den integrierten USB-Anschluss wird das FuelBand SE am PC aufgeladen und kann mit der Online-Umgebung von NIKE+ verbunden werden. Mit Freunden kann man sich über die App spannende Wettkämpfe beim Erreichen von Tageszielen liefern. Leider ist das Band eher starr, was den Tragekomfort verringert. Das FuelBand SE ist zwar spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht. Zum Duschen und Schwimmen ist es daher ungeeignet.

Vorteil: guter Motivator

Nachteil nicht wasserdicht

Samsung Gear Fit

Seit 1969 gibt es den koreanischen Elektronikhersteller Samsung, der mittlerweile zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich digitaler Technologien gehört. Neben Halbleitern, Monitoren und Mobiltelefonen stellt Samsung mit der Gear und der Gear Fit auch Smartwatches und Aktivitätstracker her, die jeweils nur in Kombination mit einem entsprechenden Smartphone von Samsung funktionieren. Das ist der große Pferdefuß der Gear Fit: Wer kein passendes Smartphone besitzt, muss hier leider verzichten.

Dabei kann sich die Samsung Gear Fit durchaus sehen lassen. Das große Touch-Display ist sehr gut lesbar und über die verknüpften Apps werden zahlreiche verschiedene Trainings-Modi angeboten. In unserem Fitness-Armband-Vergleich ist die Samsung Gear Fit als einziges Fitnessarmband mit einem Herzfrequenzmesser ausgestattet. Dieser misst ohne Brustgurt mittels optischer Signale den Puls, seine Genauigkeit ist jedoch sehr stark vom Träger abhängig. Eine durchgängige korrekte Messung während des Trainings ist mit dem Pulsmesser Armband nicht möglich. Als Kombination aus Fitness-Armband und Smartwatch bietet sie außerdem zusätzliche Funktionen wie Benachrichtigungen bei Anrufen oder Nachrichten, auch eine Wetteranzeige ist möglich. Besonders gut: Die Gear Fit ist IP67-zertifiziert und damit bei einer Wassertiefe von einem Meter für mindestens 30 Minuten wasserdicht, so dass sie als Sport-Armband auch beim Schwimmen getragen werden kann.

  • Funktionsreichtum
  • wasserdicht
  • Samsung-Galaxy Smartphone notwendig
  • optischer Pulsmesser sehr ungenau

INFOKASTELLLLL

Wofür steht die IP-Zertifizierung?

Wenn es um Wasser- und Staubdichtigkeit geht, finden sich bei den Herstellern häufig Angaben wie IP55 oder IP68. IP (= International Protection) steht für die jeweilige Schutzart des Geräts. Die erste Ziffer gibt die Staub- und Berührungsempfindlichkeit an, die zweite bezieht sich auf den Kontakt mit Wasser. IPx8 steht z.B. für Schutz gegen dauerndes Untertauchen.

Sony Smartband SWR10

Das Sony Smartband SWR10

Die Lifelog-App von Sony integriert Ihre Fitness-Daten in einem digitalen Tagebuch.

Sony wurde 1946 in Japan gegründet. Hauptsächlich produziert und forscht der Elektronikhersteller in den Bereichen LCD-Technik, Digitalkameras, Audio und Video sowie elektronische Einzelkomponenten. Insgesamt sind etwa 140 000 Menschen bei Sony beschäftigt. Das SmartBand SWR10 ist die einfachste Variante eines Tracking-Armbands von Sony. Daneben gibt es noch die Smartwatch SWR50 sowie ein Fitness Armband mit Display, das SWR30.

Auf ein Display hat man beim SWR10 verzichtet. Dadurch ist das Fitness-Armband recht unauffällig und kann ohne Probleme als Accessoire getragen werden. Es besteht lediglich aus einem schlichten Latexband, in das ein separater Sensor eingesetzt wird. Durch seine geringe Größe und das weiche Material lässt sich das SWR10 angenehm tragen und ist dabei kaum zu spüren. Auch ist das SmartBand IP58-zertifiziert und kann problemlos beim Schwimmen bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben.

Leider gibt es die zugehörige App nur für Android-Smartphones. Bei der App wird auch offensichtlich, dass es sich beim Sony SmartBand SWR10 mehr um ein Lifestyle-Gadget handelt als um ein Gerät für Sportfans. Diese kann mit allerlei Informationen gefüttert werden und fungiert gewissermaßen als digitales Tagebuch, in dem die Werte zu Bewegung und Fitness zusätzlich integriert werden, wobei der sportliche Aspekt deutlich im Hintergrund steht.

  • angenehm zu tragen
  • separater Sensor
  • nur Android-kompatibel
  • wenig Sportfunktionen

Flex von Fitbit

Das Flex von Fitbit

Fitbit entwickelt Produkte, die mit Spaß und guter Laune das Leben und vor allem die Gesundheit ihrer Benutzer positiv beeinflussen sollen. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco wurde erst 2007 gegründet und ist damit noch sehr jung. Der Schwerpunkt liegt bei Fitbit auf dem Einsatz von moderner Sensoren- und Drahtlostechnik für intelligente tragbare Gadgets, die einen Beitrag zur Fitness leisten können. Dazu gehören neben dem Fitness-Armband Flex noch weitere Aktivitätstracker, die mithilfe von Clips an der Kleidung befestigt werden können. Auch eine WLAN-Waage gehört zum Produktportfolio von Fitbit.

Das Flex zeichnet sich insgesamt durch seine Schlichtheit aus. Es ist in 10 verschiedenen Farben erhältlich und dank einem Gewicht von gerade einmal 14,9 g kaum zu spüren. Der Sensor kann entnommen, ein andersfarbiges Band problemlos gewählt werden. Dafür verfügt das Fitbit Flex allerdings über kein Display. Beim Start der Fitbit App synchronisiert sich das Gerät automatisch, die Präsentation der Daten ist übersichtlich. Dank hoher Schutzklasse kann das Fitbit Flex auch beim Schwimmen getragen werden.

  • sehr leicht
  • separater Sensor
  • wasserdicht
  • kein Display
  • eher Lifestyle-Gadget

Garmin Vivofit

Mit über 25 Jahren hat Garmin mittlerweile reichlich Erfahrung in der Herstellung von Produkten für die Automobilindustrie, Luftfahrt und Marine, aber auch im Bereich Outdoor und Sport. Das merkt man auch bei den angebotenen Activity-Trackern von Garmin. Diese richten sich deutlich stärker an ein sportbegeistertes Publikum als das bei einigen anderen Herstellern der Fall ist.

Neben dem Vivofit hat Garmin noch ein zweites Fitnessarmband im Angebot, das Vivosmart HR. Während das Vivosmart vielmehr eine Weiterentwicklung des Bewegungs-Armbands ist, handelt es sich beim Vivofit gewissermaßen um die Standardausführung von Garmin. Im Vergleich zu anderen Fitnessarmbändern bringt dieses einige Besonderheiten mit sich: Das LCD-Display mit der speziellen E-Ink-Technik ist dauerhaft eingeschaltet und lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung problemlos ablesen. Allerdings hat der Hersteller auf den Einbau einer Beleuchtung verzichtet, sodass bei Dunkelheit kaum etwas zu erkennen ist. Das Vivofit wird als einziges der hier vorgestellten Fitness-Armbänder über wechselbare Batterien betrieben. Diese haben eine Laufzeit von etwa 1 Jahr, somit muss das Band nicht alle paar Tage umständlich aufgeladen werden. Der separate Sensor des Bandes kann entnommen und in ein anderes Armband eingesetzt werden. Auch bietet Garmin die Möglichkeit an, über einen separaten Brustgurt die Herzfrequenz beim Training möglichst genau zu erfassen.

  • Display bei Tageslicht sehr gut lesbar
  • Batteriebetrieb mit langer Laufzeit
  • Pulsmessung mit Brustgurt
  • fehlende Beleuchtung

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UP24 von Jawbone

Jawbone hat seinen Sitz in San Francisco und gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Wearables, zu denen auch Activity-Tracker und Fitness-Armbänder zählen. Neben dem UP24 hat Jawbone aktuell noch den Clip UP Move und das neue UP3 auf dem Markt. Das Unternehmen verfolgt nach eigenen Angaben einen einzigartigen Lifestyle-Tracking-Ansatz, der neben Bewegungsgewohnheiten auch Daten zu Schlaf und Ernährung analysiert.

Das UP24 ist ein schlichtes, starres Fitness-Armband, das mit einer einfachen Ein-Knopf-Bedienung daherkommt. Es kommt ohne Display aus, daher sind die gesammelten Werte jedoch nur über die zugehörige App abrufbar. Diese ist wiederum besonders intuitiv und übersichtlich gestaltet. Außerdem erlaubt sie auch die Einbindung von Daten anderer Fitness-Apps, wie z.B. Runkeeper, MyFitnessPal, MapMy Fitness und Anderen. Auch die Erfassung Ihres Essverhaltens ist damit besonders einfach: Barcode scannen, Portionsgröße wählen, fertig! Falls Sie sich für Jawbone als Marke näher interessieren, haben wir auch einen Jawbone-Vergleich für Sie.

  • simple Bedienung
  • funktionsreiche und intuitive App
  • kein Display
  • starrer Armreif

 

 

Polar Loop

Das Unternehmen hat seine Ursprünge im Jahr 1977 und ist führend im Bereich der Entwicklung von Geräten zum Messen der Herzfrequenz. Das Ziel von Polar ist es seither, Wissen in Sachen Sport und menschlicher Physiologie mit elektronischem Know-How zu verbinden. Dementsprechend richten sich auch die Aktivitätstracker des Herstellers vorrangig an Leute mit hohen sportlichen Ansprüchen.

Das Polar Loop ist ein einfaches Fitness-Armband mit einem Display im Retro-Design. Hier zeigt eine LED-Punktmatrix Informationen wie Schrittzahl, Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz an. Um diese zu messen, kann das Loop mit einem separaten Brustgurt gekoppelt werden. Als einziges Fitness-Armband von den hier vorgestellten verfügt es über einen zuverlässigen Verschluss ähnlich einer Uhr, bei dem ein Verlust des Bandes so gut wie nicht möglich ist. Das Band muss vor dem Anlegen mit einer Schere auf die passende Länge gekürzt werden. So sitzt das Armband zwar sicher und akkurat, dafür ist der Schnitt irreversibel. Das Polar Loop ist wasserdicht bis zu einer Tiefe von 20 Metern und daher auch für Schwimmer geeignet. Die App ist übersichtlich, leider bietet sie trotz sonst guter Werte nur relativ wenige Funktionen.

  • Herzfrequenz-Messung über Brustgurt
  • sicherer Halt
  • wasserdicht
  • irreversible Anpassung des Armbandes
  • relativ begrenzte Funktionen

 

 

LG Lifeband Touch

Das Display des Lifeband Touch zeigt auf Wunsch unterschiedliche Informationen wie z.B. die aktuelle Uhrzeit oder den Kalorienverbrauch an.

LG gibt es seit 1958. Gestartet hat das Unternehmen zunächst mit der Produktion von Haushaltsgeräten wie Radios und Fernsehern, einer Sparte, der man bis heute auch treu geblieben ist. Daneben produziert LG auch Mobilgeräte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darüber hinaus in der Entwicklung digitaler Technologien.

Das Lifeband Touch ist das einzige Tracking-Armband von LG. Es handelt sich dabei um einen starren Armreif, der an einer Seite über eine schmale Öffnung verfügt. Hier liegt auch schon eines der Probleme des Lifebands: Das Design ist eher unpraktisch, bei schmalen Armen droht das Band vom Handgelenk zu rutschen, Menschen mit größerem Armumfang haben dagegen Probleme beim Anlegen des Armreifs.

Das OLED-Display stellt wichtige Informationen wie etwa Kalorienverbrauch oder Schrittzahl dar, ist bei starker Sonneneinstrahlung aber nur schwer abzulesen. Die LG Appbietet zahlreiche Möglichkeiten zur Auswertung der gesammelten Daten.

  • großes OLED-Display
  • funktionale App
  • starrer Armreif in Einheitsgrößen
  • Display bei Sonneneinstrahlung nicht lesbar

 

 

Die Apple Watch

Seit 2015 hat Apple seine eigene Smartwatch auf den Markt gebracht, die Apple Watch. Diese erfüllt neben zahlreichen Smartwatch-Funktionen wie der automatischen Anpassung der Uhrzeit, dem Anzeigen von Nachrichten, dem Entgegennehmen von Anrufen und weiteren Features auch die Funktionen eines Aktivitätstrackers. Sie verfügt über einen Beschleunigungssensor, der Bewegungen aufzeichnet, sowie einen speziellen Sensor zur Messung der Herzfrequenz. Auf einen eingebauten GPS-Chip verzichtet der Hersteller jedoch – das ist schade, denn so muss beim Sport noch immer das iPhone mitgeführt werden, um ausführliche Werte über den Streckenverlauf zu sammeln.

Die Apple Watch bringt zwei vorinstallierte Apps mit, mit deren Hilfe sich das Gerät wie ein Fitness-Armband verwenden lässt:

  • App Activity: Die App auf dem Trainingscomputer misst Kalorienverbrauch, die Zeit, in der man sich aktiv bewegt hat, sowie die Anzahl der Unterbrechungen von längeren sitzenden Tätigkeiten. Diese Informationen zeigt die Apple Watch mithilfe von drei verschiedenfarbigen Ringen an, wobei das Ziel ist, diese bestmöglich auszufüllen.
  • App Workout: Diese App erfasst Zeit, Kalorien und Geschwindigkeit einzelner Trainings-Sessions und fertigt daraus Echtzeitstatistiken an. Mit dem Laufsensor und Geschwindigkeits-Sensor lassen sich auch spezielle Ziele festlegen, zu deren Erreichung und Überschreitung die Apple-Watch motivieren soll. In Kombination mit dem iPhone lassen sich auch Fortschritt und Entwicklung über einen längeren Zeitraum erfassen. Unser vorsichtiges Fazit lautet jedoch, dass die Apple Watch in Sachen Fitness-Tracker Armband nicht wirklich etwas Neues mitbringt.

 

 

 

Fitnessarmbänder – Fakten und Wissenswertes

Das Display

Natürlich möchte der Träger auch schon mit dem Blick auf das Fitnessarmband einige Informationen erfahren. Das können auch bei einem aufwändigen Display keine detaillierten Statistiken sein. Dafür ist die App da. Aber ein Überblick über Eckdaten sollte gewährleistet sein. Bei aktuellen Geräten wird dafür ein Display mit organischen Leuchtdioden eingesetzt. Es gibt sie in zwei Varianten. Die Standardausführung wird als OLED bezeichnet. Das Garmin Vivosmart, das Runtastic Orbit oder auch das LG Lifeband Touch sind damit ausgestattet. Eine höhere Auflösung und Grafikfähigkeit bietet ein AMOLED-Display wie es beim Samsung Gear Fit zu finden ist.

Eine einfachere Alternative sind gewöhnliche LEDs. Der iHealth Activity Tracker zaubert daraus eine Pixel-Darstellung. Modelle, deren LEDs keine Displayeigenschaften aufweisen, sondern über drei oder fünf Leuchtelemente lediglich beispielsweise die Erreichung des Tagesziels anzeigen, haben wir nicht berücksichtigt.

Ob organisch oder nicht: Bei Sonneneinstrahlung sind LEDs nur ablesbar, wenn sie über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen. Diese Anforderung fällt bei einem eInk-Display weg. Es ist in jeder Situation – ohne Beleuchtung aber nicht bei Dunkelheit – gut ablesbar. Ein weiterer Vorteil der “elektronischen Tinte” ist, dass sie mit nur sehr wenig Strom auskommt. Das Sony Smartband Talk setzt auf diese Technologie.

Wie lange hält der Akku?

Die Stromversorgung gehört zu den gravierendsten Schwachstellen der meisten Fitness Armbänder. Schließlich sollen die Tracker rund um die Uhr getragen werden, Daten sammeln und häufig oder ständig Infos auf dem Display anzeigen. Dabei liegt das Gros der Geräte in der Gewichtsklasse von unter 40 Gramm. Klar, dass der Akku hier nicht besonders leistungsfähig ausfallen kann. Ein Anschluss an die Stromversorgung ist in der Regel nach zwei bis fünf Tagen unumgänglich.

Ärgerlich daran ist, dass aufgrund der Beanspruchung der Akkus meist nur 300 bis 500 Ladezyklen möglich sind. Da ein Austausch der Akkus nicht vorgesehen ist, ist die Lebenszeit der Activity Tracker durch den natürlichen Verschleiß ihrer Stromspeicher stark begrenzt.

Eine Ausnahme stellt hier nur der Garmin Vivosmart dar. Er versorgt sich über handelsübliche Einweg-Knopfzellen mit Strom. Die Vorgänger-Version mit eInk-Display konnte ein ganzes Jahr unterbrechungsfrei betrieben werden. Das aktuelle Modell hat neben erweiterten Funktionen auch ein OLED-Display. Darauf sehen die Daten zugegebener Maßen schöner aus. Die Lebensdauer der obendrein nicht ganz unproblematisch zu wechselnden Batterien

wird so aber auf rund eine Woche begrenzt. Damit ist der Garmin Vivosmart zwar prinzipiell haltbarer als die Konkurrenzmodelle. Die Erneuerung der Batterien ist aber auf Dauer ein recht kostspieliges Vergnügen und zudem sicher nicht umweltgerecht.

Was ist beim Speicher zu beachten?

Sinnvoll werden Fitness Armbänder auch dadurch, dass sie die Aktivitäten ihrer Träger langfristig aufzeichnen. Um dies zu gewährleisten brauchen sie natürlich einen internen Speicher. Glücklicherweise sind diese Bausteine auch mit hohen Kapazitäten heute klein, leicht, stromsparend und günstig. Es gibt also keinen Grund, daran zu sparen. Daher sollten zwei Megabyte, die die Aktivitäten aus mehreren Wochen speichern können, das Minimum sein. Je komplexer die Erfassung wird, desto mehr Speicher ist jedoch erforderlich. Werden also mehr Daten erfasst und auch zusätzliche Funktionen bereitgestellt, dürfen es besser vier, acht oder 16 Megabyte sein.

Wie wichtig ist ein guter Verschluss für Fitnessarmbänder?

Fitnessarmbänder sind eher kostspielige Accessoires. Manche kommen auf 100 Euro oder deutlich darüber. Bei solchen Preisen kann der Anwender ein hochwertiges Armband und angenehmen Tragekomfort erwarten. Hier können alle Geräte einigermaßen punkten. Nur das LG Lifeband Touch ist mit gut 50 Gramm einwandfrei zu schwer.

Entscheidender aber ist, dass der Verschluss der Armbänder zuverlässig greift. Schließlich werden die Activity Tracker ständig und gerade auch in Bewegungs-Situationen getragen. Um einem unbeabsichtigten Verlust zusätzlich vorzubeugen, können kleine Sicherungsringe oder Bitbelts angebracht werden. Auch hier zeigt sich das LG Lifeband Touch wiederum unsicher, da konstruktionsbedingt keine Bitbelts verwendet werden können. Eine schöne Flexibilität im Tragekomfort bieten Geräte wie der günstige iHealth Activity Tracker. Am Armband mag er vielen zu klobig sein. Aber das Messgerät kann auch ohne Armband an einem Clip in der Hosentasche, am Gürtel oder dem Revers der Jacke getragen werden.

Fitnessarmbänder – Fazit

Wer ein Fitness-Armband kaufen will, sollte zunächst einmal wissen, was genau er eigentlich sucht. Das hat unser Fitnessarmband-Vergleich ergeben. Denn: Das Spektrum an Funktionen ist bei den Geräten teils sehr unterschiedlich. Zudem gibt es Hard- und Software-Voraussetzungen, die Ihre Wahl entscheidend beeinflussen können. Eine Gesamtwertung, bei der ein einzelner Fitnessarmband-Vergleichssieger heraussticht, ist daher nur schwer möglich. Jedes Fitness-Armband hat Vor-, aber eben auch Nachteile. Kein Gerät schafft es, in allen Bereichen zu 100 Prozent zu überzeugen. Das ist ein bisschen schade, aber letztendlich handelt es sich bei Fitness-Trackern um eine noch recht junge Entwicklung. Es wird sich zeigen, welche Verbesserungen also die nächste oder sogar übernächste Generation der Geräte noch mit sich bringen.

Kaufberatung: Um den persönlichen Fitness-Armband-Vergleichssieger aus unserem Fitness-Armband Test für sich zu finden, stellen Sie sich vor dem Kauf am besten folgende Fragen:

  • Welche Funktionen sind mir wichtig?
  • Worauf kann ich gegebenenfalls verzichten?
  • Soll das Band besonders chic sein oder suche ich etwas sportlicheres?
  • Brauche ich ein Display?
  • Will ich nicht nur Bewegungsdaten erfassen, sondern auch meine Ernährung und Lebensgewohnheiten mithilfe von Fitness-Armband und App protokollieren?

Welchen Nutzen so ein Fitness-Armband hat, muss jeder für sich entscheiden. So kam z.B. ein Redakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) nach einem einjährigen Fitness-Armband-Test zu der eher ernüchternden Erkenntnis, dass er jetzt zwar wisse, wie viele Schritte er in dieser Zeit hinter sich gebracht hatte, seine Fitness durch das Armband aber dennoch nicht wirklich gesteigert wurde. Unsere Empfehlung lautet: Probieren Sie es einfach aus und finden Sie heraus, wie ein Fitness-Armband Ihr Leben beeinflusst!